Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Diemelsee

Adorf – Im Feuerwehrhaus Adorf fand die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Diemelsee statt. Bereits vor Beginn der Versammlung sorgte der Spielmanns- und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Adorf für die musikalische Einstimmung.

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Jahresbericht der Gemeindebrandinspektoren. Demnach wurden die Feuerwehren der Gemeinde im Jahr 2025 zu insgesamt 84 Einsätzen alarmiert. Diese setzten sich aus 18 Brandeinsätzen, 39 Hilfeleistungen, 23 Brandsicherheitsdiensten sowie jeweils zwei Alarmübungen und Fehlalarmen zusammen. Damit stieg die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr um acht.

Besonders zeitintensive Einsätze sorgten dafür, dass sich die Einsatzstunden auf insgesamt 4236 Stunden summierten – rund 2000 Stunden mehr als im Jahr 2024. Dazu zählten unter anderem ein Einsatz eines Pkw im Diemelsee, eine langwierige Ölspur im Bereich Adorf sowie der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens am 31. Dezember 2025.

Neben den Einsätzen engagierten sich die Feuerwehrangehörigen auch intensiv in der Aus- und Fortbildung. 50 Lehrgänge auf Kreisebene sowie 40 Lehrgänge auf Landesebene wurden besucht. Insgesamt kamen so 10.847 Stunden für Einsätze, Übungen, Lehrgänge und Ausbildung zusammen.

Die Feuerwehr der Gemeinde Diemelsee zählt aktuell 318 Einsatzkräfte, darunter 38 Frauen und 280 Männer. Das Durchschnittsalter liegt bei 40,1 Jahren bei den Männern und 31,5 Jahren bei den Frauen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichteten Michael Steinhardt über die Arbeit des Katastrophenschutzzuges, Karl-Werner Fieseler über die ÖTEL sowie Gemeindejugendfeuerwehrwartin Maria Kranke und Kinderfeuerwehrleiterin Yvonne Becker-Leng über die Nachwuchsarbeit. Auch Alin Bornemann als Vorsitzende des Spielmanns- und Musikzuges, Ann-Kathrin Brechtken für den Wasserrettungsdienst der DLRG sowie Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling für die Alters- und Ehrenabteilung gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Im Rahmen der Totenehrung wurde besonders an den Kameraden Fritz Pistorius aus Vasbeck erinnert. Ebenso gedachten die Anwesenden des verstorbenen Pfarrers und Notfallseelsorgers Jörg Schultze.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren anschließend Beförderungen und Ehrungen langjähriger Feuerwehrangehöriger.

Beförderungen:
Zum Löschmeister wurden Fabian Fischer, Lukas Schultze, Pascal Hillebrand, Jonas Becker, Henrik Radtke und Lea Engelhard ernannt. Hendrik Figge und Maria Kranke wurden zum Oberlöschmeister beziehungsweise zur Oberlöschmeisterin befördert. Christoph Emde und Daniel Fischer wurden Hauptlöschmeister. Andreas Emde und Heiko Ninnemann wurden zu Brandmeistern befördert. Manuel Wilke wurde Oberbrandmeister, Gerd Fieseler Hauptbrandmeister.

Anerkennungsprämien für langjährigen aktiven Dienst:
Für 10 Jahre: Christian Aue, Jonas Becker, Henrik Beigl, Andreas Braun, Niclas Engelhard, Louisa Fingerhut, Sarah Kalhöfer, Henrik Radtke, Benedikt Rummel und Julian Schade.
Für 20 Jahre: Steven Henning und Florian Litschel.
Für 30 Jahre: Daniela Emde und Michael Steinhardt.
Für 40 Jahre: Matthias Arnhold, Friedrich Biederbick, Andreas Figge, Uwe Figge, Harald Gerhard, Karl-Heinz Hesse, Martin Kesting, Jörg Köster, Christian Rummel und Bernd Wilke.
Für 50 Jahre: Christian Biederbick und Wilhelm Emde.

Silbernes Brandschutzehrenzeichen (25 Jahre): Markus Hesse, Manuel Lages und Karl-Erhard Pohlmann.
Goldenes Brandschutzehrenzeichen (40 Jahre): Friedrich Biederbick, Thorsten Drössler, Uwe Figge, Karl-Heinz Hesse, Martin Kesting, Jörg Köster, Christian Rummel, Jochen Schlüter und Stefan Westmeier.
Goldenes Brandschutzehrenzeichen Sonderstufe (50 Jahre): Günther Brida und Christian Schmidt.

Die St.-Florian-Medaille in Bronze des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes erhielten Dirk Fieseler, Andreas Figge, Klaus Fischer, Alexander Hennecke, Rene Kratzenberg, Michael Steinhardt und Jens Figge.

Die Goldene Ehrennadel zur Übernahme in die Alters- und Ehrenabteilung erhielten Norbert Bangert, Hans Burkart, Friedhelm Figge, Heinz Figge, Wilhelm Fisseler, Heinrich Hofmeister, Reiner König, Günter Radtke und Bernd Scheele.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Volker Becker die Bedeutung der Feuerwehr für die Gesellschaft. Feuerwehr stehe für Werte wie Hilfsbereitschaft, Verantwortungsgefühl und Gemeinschaft – Werte, die heute nicht selbstverständlich seien. Gleichzeitig unterstrich er, dass die Gemeinde Diemelsee hinter ihren Feuerwehren stehe und gute Feuerwehrarbeit auch gute Rahmenbedingungen brauche.

Weitere Grußworte sprachen der stellvertretende Kreisbrandinspektor, der designierte Kreisbrandinspektor, Vertreter der Polizei sowie Vertreter von DLRG und Johanniter-Unfall-Hilfe.

 

 

 

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